Category: Minihaus

Der WDR über Tiny Houses

Svenja Nette und Patrick Theinert sind bei daheim und unterwegs zu Besuch. In dem Beitrag geht es um TinyHouses, die auch die beiden gerade planen, bzw. bauen.

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Leider können die Videos die ihr und wir mit unseren GEZ GEbühren bezahlen nicht eingebettet werden. Auch auf YouTube gibt es das Video nicht. Mit Klick auf das Bild oder diesen Link ==> Video beim WDR

findet ihr aber zum Video. Und es interessant, auch die beiden Interviewten wissen noch nicht wirklich wo sie ihr Haus aufstellen dürfen. Und werden es wahrscheinlich nicht als offiziellen Hauptwohnsitz anmelden. Da die beiden aber alleine sind können die schon mal drauf loa bauen. Ein Vorteil den wir, Familie mit Kindern, nicht haben. Aber es ist gut das es Leute gibt die einfach Fakten schaffen. Dann muss der Staat nämlich über diese Art Leben nachdenken. Und das kann ja eigentlich allen nur Klarheit schaffen.

Das “Inside-Out” Haus

“Inside-out (adj) : verkehrt herum”. Passt schon irgendwie, die Übersetzung. Bei dem “INSIDE OUT” von TAKESHI HOSAKA architects ist wirklich irgendwie alles verkehrt herum. Die Fenster die einen vor dem “draußen” schützen sind nämlich nicht in den Außenwänden angebracht, sondern beschützen nur das Innerste, die Wohnräume. Das mag auf den ersten Blick seltsam daher kommen, ggf. auch den zweiten und dritten, bringt aber auch eine große Verbundenheit mit der Natur außerhalb mit sich. Man wohnt quasi draußen in der Natur ohne der Natur komplett ausgesetzt zu sein, und immer noch in seinen eigenen vier Wänden.

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Der Aufbau des Hauses ist zu Beginn nicht wirklich klar. Ein Betonklotz steht in mitten eines Betonwürfels mit vielen Öffnungen. In den Wänden und im Dach. Auf dem Betonklotz befindet sich das Wohnzimmer und die Küche, in dem Klotz Schlafzimmer und Toilette sowie der Flur. Neben dem Klotz befindet sich die Treppe nach oben. Dieser Bereich ist nicht von Wänden umfasst, sondern von großen Glassschiebetüren. Ein weiterer, kleinerer Klotz befindet sich daneben, in der anderen Ecke des äußeren Würfels. Darin befindet sich das Bad. Darauf eine Art Balkon mit einer Leiter die durch ein Loch im Dach auf selbiges führt.

Wenn es regnet regnet es ins Haus. Ist es windig ist es windig im Haus. Der Wohnbereich über dem Klotz kann mit Fenstern vor dem Wetter geschützt werden. Die Gänge im Würfel beherbergen Pflanzen. Außen hört nicht an den Außenwänden auf, sondern fließt ungebremst ins Innere. Vögel fliegen durch das Haus. Eine der Pflanzen wächst schon bald so hoch das sie durch eine Öffnung auf dem Dach nach Außen reicht.

Der Videorundgang durch das Haus öffnet für vieles die Augen. Vor allem dafür wie man mit der Natur im Einklang leben kann. Schönes Ding das.

Kleinster Wohnraum gepaart mit Aussenfläche

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Casando

Auf der Suche nach Möbeln die ich euch vorstellen könnte bin ich irgendwie auf dem Magazin von Casando gelandet. Dort habe ich einen Post gefunden dessen Inhalt ich hier näher vorstellen möchte.

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Ein wirklich kleines Haus, das Nado von Designer Robin FLack. Gerade mal 9qm Wohnraum. Der Rest ist eine Übergroße Terrasse die als weiterer Wohnraum dient. 9qm sind natürlich für eine Familie viel zu wenig. Ich bin aber gerade auf der Suche nach Konzepten die sich als preiswerter Wohnraum umsetzen lassen während das große kleine Haus gebaut wird. Wenn wir den Schritt machen und uns ein Stück Land kaufen wollen wir so schnell wie möglich dort hin umziehen und die Mietwohnung und dessen Kosten hinter uns lassen. Die Idee ist zwei Container zu kaufen, den einen mit unserem Zeug voll zu packen und dann den anderen aus zu bauen. Das alles wird so ein paar bis richtig viele Tage brauchen, deswegen die Suche nach einer Zwischenlösung.

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Bryce von Living Big in a Tiny House hat das ähnlich gelöst. Er hat sich ein “Glamping”-Zelt gekauft und lebt übergangsweise darin. Die Zelte sind dazu gedacht stationär aufgebaut zu werden und sind eher Luxuriös eingerichtet. Sie haben sogar Öffnungen für den Heiz/Kochofen und ggf. einen weiteren Anbau. Auch hier wurde das Zelt auf einem Deck aufgebaut das danach ggf. als Terrasse genutzt werden kann. Wenn das Zelt nicht einfach stehen bleibt und als z.B. Büro seinen Nutzen findet.

Und genau das ist es was ich auch suche. Irgend was richtig kleines, in dem man (zumindest im Frühling/Sommer/Herbst, aber halt ggf. auch über den Winter) mit einer Familie leben kann. Zwei Erwachsene, zwei Kinder. Da wäre ein extrem kleiner Raum der gerade Platz für (Hoch-)Betten und eine kleine Küche hat richtig interessant. Vor allem wenn der mit einer Außenfläche Kombiniert wird die zumindest bei trockenem Wetter die Wohnfläche vergrößert und danach ggf. noch als Außenbereich genutzt werden kann. Und der kleine Raum kann ja auch direkt mit dem Hintergedanken gebaut werden den später als Arbeitsraum oder Studio zu nutzen.

Wieder Wild baut ein Nest

Und das Nest hat 25qm und ist aus Holz. Das war nämlich die Grundidee. Basierend auf Standartgrößen von Holzbrettern aus dem Baumarkt wurde das 25qm Haus geplant. Und das nur als Hülle. Das Innere kann frei ausgebaut werden. Wieder Wild hat das Haus bzw. die Kosten für das Material über Crowdfunding bezahlt. Als Gegenleistung und feste Idee hinter dem Konzept werden Baupläne veröffentlicht. Und das unter einer Lizenz die es einem erlaubt den Plan als Grundlage für das eigene Projekt zu nutzen. Sehr fein.

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Die Pläne stehen zwar noch nicht online, aber in einem Videospezial der Zeit kann man sich das Nest schon mal näher anschauen. Leider lässt sich das Video nicht einbinden, man muss sich also zur Zeit durchklicken. Weder auf der Seite des Projektes, noch auf der Seite des verlinkten Architekten gibt es aktuelle Informationen. Aber das Haus wurde wohl im Sommer gebaut. Auch der blog auf Startnext, der crowdfundingplattform der Wahl, hat als letzten Eintrag aus dem August das erste Teile gebaut wurden. Sobald es mehr gibt liefere ich nach.

Danke für den Tipp an Alex aus Hamburg, der sich über das Kontaktformular gemeldet hat.

Alter Heizungsraum als Kleinsthaus

Ich liebe es. Der alte Heizungsraum sieht super aus, roter, verlebter Backstein. Moderner Aufsatz und praktikable Innenausstattung. Genau mein Mix. Backstein, kühles, minimalistisch genutztes Metal, auf Putz gesetzte Leitungen und Steckdosen. In das Teil würde ich ohne mit der Wimper zu zucken einziehen. Wenn die Kinder größer wären.

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Im Video bekommt man einen guten Eindruck wie schön sortiert so ein 2,45m * 3,35m Haus sein kann. Auf 8,2qm Hausfläche bekommt man ohne Probleme ein Wohnzimmer, Schlafzimmer, Arbeitszimmer, eine Küche, Esszimmer und ein Badezimmer unter. Und der Platz wird immer mehrfach genutzt. Die Couch im “Wohnzimmer” ist Gästebett, der Schreibtisch zusätzlicher Zubereitungsplatz für die Küche. Ausserdem beherbergt er noch einen Esstisch mit dem man das Wohnzimmer zum Esszimmer umbauen kann. Sogar die erste Stufe der Treppe ist Abstellplatz für die Schuhe, darunter, und weiterer Sitzplatz, wenn man ein Sitzkissen darauf platziert.

Gibt auf jeden Fall Denkanstöße. Hat jemand einen kleinen alten Anbau über?

Off the Grid Haus

Der Pro-Snowboarder Mike Basich hat sich sein eigenes kleines Off-the-Grid Haus gebaut. Auf seinem großen Grundstück auf einem Berg auf dem viel Schnee liegt. Paradies mal anders, aber für einen Snowboarder sicherlich passend.

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Tiny House anstatt Container

Tiny Houses sind in Deutschland rechtlich nicht so durchführbar wie in den USA. Das “Wir bauen das Haus auf Rädern, damit wir so bauen dürfen” gibt es halt hier nicht. Deswegen habe ich damals angefangen nach Containern als Rohbau zu recherchieren. Und ja, es gibt Containerhäuser. Aber auch die müssen extra genehmigt werden. Und in den letzten Wochen stellt sich mir immer mehr die Frage ob es nicht besser wäre “traditioneller” zu bauen, aber halt in kleiner. Einem Mitarbeiter der Baugenehmigung klar zu machen das das Haus ein einfaches, z.B. Backsteinhaus ist, oder ein Finnisches Blockhaus, nur halt mit viel weniger qm erscheint mir einfacher.

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Und wenn man sich dann die klassischen Tiny Houses anguckt, ich habe mal als Beispiel eines im Video weiter unten, dann kommt man schnell auf die Idee das man das auch recht einfach so als z.B. Backsteinhaus bauen könnte. Ohne den Trailer, aber in der Größe (oder halt ein wenig größer). Dann ist natürlich die Frage offen wie klein man ein Haus bauen darf. Da gibt es doch bestimmt auch Regeln für in Deutschland, oder? Weiß da jemand was? Das Haus im Video z.B. hat noch nicht mal 13qm Grundfläche…

Alle für einen – L41

Der Smartcar der Kleinhäuser. Das L41 (gesprochen “All for One” – Alle für einen) von KatzArchitecture aus Vancouver ist ein Haus das primär auf eine Person ausgelegt ist. Nichts für Familie, ggf. was für ein Paar das keine Probleme hat damit sich regelmässig über den Weg zu laufen.

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Ds Haus ist um die Küche rum aufgebaut, und bei etwas mehr als 20Qm bleibt auch nicht viel Platz für mehr. Die Küche ist hier nämlich das Herzstück und nimmt in Folge dessen viel Platz ein.

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Das L41 kann eigenständig genutzt werden. Es ist aber auch Möglich das L41 als Modul zu nutzen und nebeneinander zu platzieren. Der Zielpreis, komplett ausgebaut soll bei 50.000$/Einheit liegen. Inklusive allem ausser Kleidung, Geschirr und co.

Fifty Shades of Tiny

Der Hype um “Fifty Shades of Grey” macht auch vor der Kleinsthaus-Gemeinde nicht halt. Der Tiny House Blog hat passend einen Artikel über Sex im Kleinsthaus raus gebracht. Und geht auf wirklich wichtige Fragen zum Thema Paare und Sex im Kleinsthaus ein.

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Es geht zum Beispiel darum wie man in einem Loft, in dem man sich ggf. nicht so frei bewegen kann, miteinander auskommt, oder was für Optionen sich noch anbieten. Des weiteren wird darauf eingegangen wie es sich verhält wenn Kinder mit im Tiny House wohnen. Alles Fragen die man sich ggf. erst stellt wenn das Tiny House schon im späten Baustadium ist. Wir sind bei der Planung auch auf das “Problem” der fehlenden Deckenhöhe gestossen. Zur Zeit tendieren wir deshalb zu einem High Cube Container mit Bett unter (!) dem Wohnbereich. High Cube damit dder Zwischenboden hoch genug ist. Klar ist aber noch nichts so wirklich.

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Ausgeschlossen ist ein Loft z.B. noch nicht, aber auch da kommt dann ein High Cube Container besser. Aber da wir in dem Haus ggf. alt werden wollen dann nur mit einner richtigen Treppe, nicht mit einer Leiter. Obwohl es für beides nette Ideen Im verlinkten Artikel gibt ;)

Haustour in einem minimalistischen Off-the-Grid Minihaus

ein wenig mehr als 120 Square Feet, also kurz über 11 Quadratmeter. Größer ist das Kleinsthaus von Laura nicht. Zwei Drittel von meinem Büro. Darin hat sie eine Küche, ein Schlafloft, ein Wohnzimmer und ein Bad mit interesannter Off-Grid- Dusche untergebracht.

Offthegridhouse Mehr lesen

Klein ist gar kein Ausdruck

Auf Grund aktueller Geschehnisse habe ich mich mal wieder mit extrem kleinen Räumen auseinander gesetzt. Und bei meinen thematischen Bloggerkollegen, den Wohnbloggern habe ich nun ein echt kleines Appartement gefunden. 8 Quadratmeter. Da sind die meisten Zimmer größer. Und mehr ist es auch nicht. Ein Zimmer. Das Zimmer des Hausmädchens, um genau zu sein. 8qm mitten in Paris.

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Der Raum ist Quasi in der Mitte geteilt, die eine Hälfte ist ein Schrank, in dem sich alle Möbel “verstecken, die andere Hälfte leer. Am Fenster steht eine Miniküche. Fertig. Bett, Schränke und Regale stehen nicht im Weg rum, sondern werden bei bedarf aus dem Schrank in den Raum gezogen, das Bett ist ebenfalls Teil des Schrankes.

Tiny apartment in Paris (8sqm only) from Kitoko Studio on Vimeo.

Es fasziniert mich immer wieder wie viel Raum doch auf so kleinem Raum vorhanden sein kann.

Wosho und Henko

Manchmal wenn ich echt viel Platz habe und trotzdem nicht unter bekomme gucke ich mir die richtig kleinen Häuser an. Und bemerke das es nicht an dem Platz liegt, sondern an dem ganzen Zeug das man hat. Wosho und Hondo sind solche Häuser. Mit 3,70m x 3,70m und 3,70m x 4,90m sind beide echt klein. Wosho, das unter 4x4m kleine Haus hat ein Loft, bei Hondo wurde darauf verzichtet, weswegen ein wenig mehr Platz gebraucht wurde.

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Wosho, das man hier oben sieht ist ein klassisches Tiny House, das nur komplett neu gedacht wurde. Da kein Trailer als Grundlage benutzt wird bietet sich die Quadratische Form an. Das Haus ist schön aufgeteilt, und bis auf das fehlende Kinderzimmer wäre das perfekt. Klein, ja. Aber für die Größe perfekt. Und das bei gerade mal 21qm Wohnfläche (Unten plus Loft)

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Henko ist die weiter gedachte Version von Hondo. Viele, gerade ältere, haben ein Problem mit Lofts, da sie nicht wissen wie lange sie noch Leitern oder Raumspartreppen hoch klettern können. Henko ist im Endeffekt Hondo ohne Loft. Also das perfekte Beispiel für ein Appartement oder ein Loft, oder einen großen Raum den man von einer anderen Wohnung kauft. Ist natürlich auch eine super Vorlage für das 4m x 5m Holzhaus im Wald, das mit Grundstück so preiswert ist weil es eben nicht am Netz angeschlossen ist…

Mehr Bilder, mit Grundrissen, findet ihr hinter den Namen/Links oder direkt auf der Webseite des Project Wosho.