Tag: wohnwagen

Der Wohnwagen für das Fahrrad

Maik Stolze hat einen Wohnwagen gebaut. Fürs Fahrrad. Nicht weil er Lust dazu hatte (vielleicht schon), sondern weil er musste. Der jetzt Arbeitslose hat vorher für einen Wohnwagenhersteller gearbeitet und wollte sich nach dem Verlust des Jobs nicht damit abfinden das er nun vom Amt bezahlt wird. Er fing also an Pfandflaschen zu sammeln, baute sich sein Eigenheim auf Rädern und bezahlt nun mit Pfandflaschensammeln seine in der Arbeitslosigkeit angesammelten Schulden ab.

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Was besonders interessant ist. Der Kölner sucht gerade Investoren um den “Homer S” auf den Markt zu bringen. Ein Wohnwagen für’s Fahrrad. Mit Solaranlage die ein Notebook und Licht powern kann. Wenn der noch Akkus für Elektrofahrräder aufladen kann nehm ich einen.

Quelle mit dank an den Etagennachbarn Markus Schlothmann

A Spaghetti Western on lean Urbanism

Kirsten Dirksen von faircompanies, von der ich schon mehrfach Videos gepostet habe hat nach “A Summer of (family) Love” und “We the tiny House People” eine weitere Doku zum Theme Kleine Häuser raus gehauen. Diesmal mehr auf Städtebau und die Probleme mit Bauregulierungen fokussiert. In dem Video werden mehrere Konzepte und Presonen vorgestellt. Auf jeden Fall sehenswert, auch wenn viele Teile schon in anderren Videos angesprochen wurden.

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Camperbox zum selberbauen

Eine Kiste die aus einem normalen Hochkombi oder Bus im Handumdrehen einen Wohnwagen macht. So was hatten wir ja schon. Was wir noch nicht hatten war genau das zum selber bauen. Hab ich aber zum Glück gefunden. Bei Instructables

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Freeland Almere

Ich plane ja zur Zeit unsere Wohnbu.de, ein kleines Haus für eine Familie mit 2 Kindern. Leider stoße ich da sehr oft auf Probleme die nichts mit dem Haus an sich zu tun haben, sondern mit Bauregulierungen. Was man bräuchte wäre ein Stück Land auf dem man bauen kann wie man will (soweit architektonisch korrekt) ohne das man sich an Vorgaben von Städten oder den Nachbarn halten muss.

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Freeland ist so ein Stück Land. Die strukturarme Stadt Almere, östlich von Amsterdam, hat 2011 in Zusammenarbeit mit MVRDV so ein Konzept entwickelt. Das Konzept ist genau so einfach wie genial. Jeder darf so leben und bauen wie er will, solange er nicht das/die Grundstück/e der Nachbarn überbaut. Ob es nun Zelt, Jurte, Wohnwagen, Strohhaus, Earthship, Containerhaus oder was auch immer ist. Einzig um Strom und Wasser/Abwasser muss sich selbst gekümmert werden. Auch die Straßenanbindung und der Grünanteil ist Bewohnersache. Ausserdem hat jedes Grundstück an den Rändern Platz zu lassen auf dem Straßen gebaut werden können damit alle Grundstücke angebunden werden können.

Wie weit das Projekt über die Planungsphase heraus ist kann ich nicht sagen. Ich habe jedoch die Stadt Almere angeschrieben um weiteres zu erfahren. Vor allem auch wie man an ein eigenes Stück Land kommt.

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Ich mag Wohnmobile. Ich hätte selber gerne eines. Aber das Problem ist doch das man, mal angekommen, nicht wirklich mobil ist. Klar, man kann Fahrräder mit bringen, aber die müssen irgendwo unter gebracht werden, auch wenn man übernachtet. Heißt, man braucht Platz im Wohnmobil dafür. Ausserdem ist nicht immer alles in Fahrradnähe, bzw. fährt man dafür länger als man an dem Ort ist. Toll für Leute deren Hobby Fahrradfahren ist, schlecht für die anderen.

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Dieses Konzeptfahrzeug, von Christian Susana designt, bietet da Abhilfe. Zusammengebaut sieht das Teil aus wie ein spaciger Wohnwagen, bei dem vor allem die großen Fenster und das moderne Design auffallen. Der Clou ist jedoch das der vordere Teil aus einem Zweisitzer besteht der abgekoppelt werden kann. Damit lässt sich die Fahrt ins entfernte Dorf erledigen. Nett sind auch die kleinen Details wie z.B. der Stauraum der von inneren des Campers hinten an den Wagen montiert werden kann um z.B. den Einkauf während der Fahrt zu lagern. Mit einem Handgriff ist das Zeug dann nach dem Einkaufen im Inneren des Wagens, und der wieder sicher unter dem Camper verstaut. Aber auch der Rest kann sich sehen lassen.