Tag: Container

A Spaghetti Western on lean Urbanism

Kirsten Dirksen von faircompanies, von der ich schon mehrfach Videos gepostet habe hat nach “A Summer of (family) Love” und “We the tiny House People” eine weitere Doku zum Theme Kleine Häuser raus gehauen. Diesmal mehr auf Städtebau und die Probleme mit Bauregulierungen fokussiert. In dem Video werden mehrere Konzepte und Presonen vorgestellt. Auf jeden Fall sehenswert, auch wenn viele Teile schon in anderren Videos angesprochen wurden.

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Planungen für unsere Wohnbude

Es hat lange gedauert, aber so langsam sehe ich die Ziellinie. Unser Konzept vom kleinen Wohnhaus für eine Familie mit Kindern auf Basis von ISO-Containern ist fertig. Mehr oder weniger. Zumindest steht das Hauskonzept ohne Ecken die unklar sind.

Attribution: Deutsche Fotothek‎

Attribution: Deutsche Fotothek‎

Und wie eine Ziellinie fühlt es sich wirklich an. Als ich im März 2013 dieses Webmagazin startete hatte ich schon ein paar Monate Recherche hinter mir. Und um Ideen die ich cool fand zu sammeln bot sich für mich eigentlich nur ein Blog an. Woraus dann das hier entstanden ist. Zum Glück habe ich damals noch nicht Pinterest genutzt, sonst wäre das hier wahrscheinlich nur eine Pinnwand geworden. Über die Ideen die ich immer wieder gefunden und mit eigenen Ideen kombiniert habe wurde recht schnell klar wo es hingehen soll. Obwohl manchmal auch Ideen gefunden wurden die mein Konzept in frage stellten. Aber jetzt bin ich imho da wo ich hin muss.

Konzeptbild der Version 0.1 der Wohnbu.de

Konzeptbild der Version 0.1 der Wohnbu.de

Von der Ersten Version hat sich vieles geändert. Aber letztendlich sind wir bei einem Konzept angekommen das näher an der 0.1 ist als es zwischendurch aus sah. Ich werde in den nächsten Tagen mein Konzept fertig designen und hier vorstellen. Es wird aber keine Anleitung oder ähnliches. Es wird eine Vorstellung des Konzeptes mit dem Ziel das hier Entscheidern in der Stadt zu zeigen. Als nächstes braucht es nämlich ein Grundstück auf dem das Haus gebaut werden kann und darf. Und da muss die Stadt mit spielen.

Leben auf kleinem Raum

Wohnungen und Häuser werden immer größer, Familien immer kleiner, ein Großteil der Menschen lebt alleine. Jeder braucht seine “Freiräume”, Platz den anderen aus den Weg zu gehen. Ich weiß nicht ob das miteinander zusammen hängt, es gibt natürlich auch Werte die nur zueinander zu passen scheinen, aber eines ist klar. Wer den Platz braucht um dem anderen aus den Weg zu gehen sollte sich ggf. darüber Gedanken machen ob er mit der richtigen Person zusammen lebt. Und ich will damit nicht sagen das er das nicht tut. Es gibt bestimmt gute Gründe sich aus dem Weg zu gehen. Arbeiten zu Hause, unterschiedliches Hobbys, Morgenmuffel und Frühaufsteher die zusammen wohnen. Alternativ kann man natürlich zum Tel auch Rücksicht auf den anderen nehmen, was jedoch nur zum Teil machbar ist.

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Chris und Malissa zum Beispiel sind in ein 13qm großes Haus gezogen. Mach der Schule gingen sie zur Uni. Diese ist natürlich nicht um die Ecke, weswegen sie automatisch in ein Mietverhältnis rutschten. Von da dann in ein Appartement, dann zusammen in eine kleine Wohnung. Immer mit großen Kosten verbunden und ohne Sicherheit. Modernisierung, Reparaturen, all das konnte die Miete erhöhen, und die alternative war nur eine andere Wohnung, wieder ohne Sicherheit. Dafür aber mit hohen Kosten verbunden. Kosten mit denen sie sich heute ihr Kleinhaus leisten können. Ein Haus das ihnen gehört, das beweglich ist.

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Das Bild oben zeigt zwei Häuser. Das eine aus den 50ern, das andere aktuell. Beide sind die Durchschnittsgröße aus der Zeit. Und Familien werden eher kleiner als Größer. Im Schnitt. In Deutschland sieht das nicht anders aus. Häuser die heute gebaut werden sind groß, haben viele Räume die teilweise nur ein paar Mal im Jahr genutzt werden.

Auch wir sind von einem Haus mit 6 Zimmern und über 130 qm in eine Wohnung mit vier Zimmern und knapp unter 80qm umgezogen. Auch wir waren und sind noch in den “Mietfalle”. Mein Büro muss bald dem zweiten Kinderzimmer weichen, weswegen ich ein externes Büro suche. Denn Arbeiten zuhause funktioniert wenn man auf einander Rücksicht nimmt. Das machen Kinder aber nicht. Und sollen sie auch nicht müssen. Es ist ja nicht so das sie stören, die spielen halt nur, was dann stört. Alternativen gibt es viele, Coworking zum Beispiel, solange man nur eine Notebook zum Arbeiten braucht. Ich habe jedoch Equipment (Kameras, Schnittrechner, große Monitore, Stative, Kamerakran…uvm) das untergebracht werden muss, weswegen das für mich nicht funktioniert.

Ein weiteres Problem ist ein kleines Stück Land zu finden das bezahlbar ist und die Bebauung mit einem Containerhaus erlaubt. Da haben die meisten Gemeinden nämlich eher was gegen als es gut zu finden. Trotzdem werden wir weiter suchen. Um uns noch weiter verkleinern zu können, auf noch kleinerem Raum. Weil es, solange man Rücksicht aufeinander nimmt, nämlich möglich ist, Sinnvoll ist und weniger Arbeit bedeutet. Das es besser für Umwelt und den ökologischen Fingerabdruck ist mal ausser Acht gelassen.

Containerdorf

Zum Preis einer normalen Mietwohnung hat Luke Iseman ein Grundstück am Hafen gemietet. Darauf stehen eine Menge Container die von ihm und Befreundeten bewohnt werden. Teilweise leben diese auch in Vans oder Wohnmobilen auf dem Grundstück.

containervillage

Auch die Container haben nicht mehr als eine Monatsmiete gekostet. Und der Ausbau wird nach und nach vollzogen. Wassertanks zum bewässern der Pflanzen und für die Container wird vom gegenüberliegenden Grundstück mit den Gabelstapler rüber transportiert. Der Defekt gekaufte und von der Gruppe reparierte Gabelstapler war billiger als das legen der Leitung. Strom wird per Solarmodul erzeugt, geheizt, gekühlt und gewärmt wird mit Gas.

Das Video zeigt die andere Herangehensweise an ein Containerhaus. Container aufstellen, einziehen und dann nach und nach einrichten. Und zwar so wie man es braucht.

Quelle: www.boxouse.com

Verkleinerter Container

Bei einem 20ft Container (6m*2.5m) denkt wohl keiner daran nur einen Teil des Platzes zu nutzen. Wenn man unter 10qm Wohnfläche jedoch keine Baugenehmigung braucht ist das ggf. anders. Für Brenda Kelly zumindest. Die hat nämlich genau das gemacht. Der Wohnraum hat gerade mal 4m*2,5m Größe. Bryce von Living Big in a Tiny House hat sie besucht.

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Kleinsthaus auf Rädern

Auf das Konzept des Willowood bin ich bei Facebook aufmerksam geworden. Es handelt sich dabei um ein klassisches Tiny House auf Trailerbasis. Von der Größe her ist es aber fast perfekt ein 30″ Container (9Meter). Und der Aufbau ist meines Erachtens ein sehr interessanter. Das Loft ist hochgesetzt und ist zusätzlich der Aufgang zur Dachterrasse.

wollowood Mehr lesen

Ein Containerhaus für die Oma

Grannyflats, Grossmutter-Apparement nennen Novadeko ihr Containerhaus Milan. Und ich kann mir schon vorstellen das der eine oder andere Amerikaner sich das in den Garten stellt und die Omi darin leben lässt. In der modernen Ikea-Variante sieht das ja auch echt schick aus. Mir hat es aber eher der runtergerockte Look angetan. Und eine Vorlage für das eigene Containerhaus ist nie schlecht.

milan_at_egypt Mehr lesen

Baulücke befüllen

Ob es jetzt ein ehemaliger Durchgang ist, eine Garage zwischen zwei Häusern die abgerissen wird oder eine größere Baulücke die mit einem kleineren Haus bebaut wurde. Baulücken sind eine Option für Kleinhäuser. Ob nun, wie in den Beispiel im Video, nur eine Decke eingezogen wird, oder der Raum mit Containern aufgefüllt wird. Bei Baulücken ab 2,50 bietet sich der Container an. Bei mehr als 3,30 kann der Platz neben dem Container als Treppenhaus benutzt werden.

baulückenbüro Mehr lesen

Ministudio über den Dächern von Paris

Diese kleine Studio, das aber auch gut ein kleines Appartement sein könnte steht auf dem Dach einesHauses in Paris. Früher war in dem Raum mal der Motor eines Aufzuges, aber da es den schon lange nicht mehr gibt wurde der Raum kurzer Hand zum Studio umgebaut.

paris Mehr lesen

Kornsilo als Wohnraum nutzen

Alte Ölsilos als Mehrfamilien-Wohnraum nutzen, das hatten wir ja schon mal. Aber Kornsilos als Kleinhaus? Kann man machen. Eine Firma aus Sheffield, Iowa, ddie eigentlich Kornsilos herstellt, verkauft nun mit dem Safe T Ein Haus auf Kornsilobasis. Für 5700$ mit 18ft/5,50m Durchmesser. Dafür das die Häuser denn nur bessere Wohnsilos sind, ohne Isolierung auf jeden Fall ein Haufen Geld. Vor allem da die als Alternative zum Container angeboten werden.

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Off the Grid Containerrestaurant

Container sehen halt nicht wie ein Haus aus. Hab ich schon gehört. Stimmt auch. Leichtbau-Betonsteine aber auch nicht. Auch die müssen erst isoliert und verkleidet werden. Und das man das auch mit Containern machen kann zeigt diese Off the Grid Containerrestaurant eindrucksvoll.

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Bauen mit Containern

Eine Dokumentation der Deutschen Welle. Sollte man sich anschauen, ist auch nicht so lang.

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Seit Mitte der 80er Jahre bauen immer mehr Architekten mit Containern. Mittlerweile entstehen nicht nur temporäre Bauten als Notlösungen, sondern ganze Wohnhäuser aus Fracht- und Baucontainern – Gebäude-Unikate aus industriellen Massenprodukten.Immer öfter greifen Architekten auf Container zurück. Han Slawik ist Architekt und emeritierter Professor für Architektur in Hannover. 1986 gewann er den niederländischen Wettbewerb „Temporäres Wohnen” mit seinem Entwurf „Campus”: einem de- und remontablen Wohnhaus aus Seecontainern, das 1992 in der spanischen Küstenstadt Almeria realisiert wurde. Der Entwurft gilt als die Initialzündung für Containerarchitektur in Europa. Zu den berühmtesten Bauten gehört heute die „Container City” in den Londoner Docklands, seit 2002 eine begehrte Wohnanlage vor allem für Künstler und Kreative; und der 2006 errichtete „Freitag Flagship Store”, Wahrzeichen und repräsentativer Verkaufsraum der Firma Freitag in Zürich. Das Gebäude mit Aussichtsturm wurde aus siebzehn gebrauchten Frachtcontainern aufgetürmt. Während in den Anfängen Container-Häuser nur temporär genutzt und nach kurzer Zeit wieder abgebaut wurden, werden heute immer öfter permanente Bauten mit Containern erstellt. Im Vergleich mit herkömmlichen Rohbauten bieten sie einige Vorteile: Die Kosten liegen bis zu 40 Prozent unter denen anderer Baustoffe. Die Container sind als mobile Bausteine einfach de- und remontierbar und können als Module wiederverwendet werden. Nach Ablauf der gesamten Nutzungsdauer kann der Stahl als Rohstoff recycelt werden. Bauen mit Containern ist also nachhaltiges Bauen. Außerdem sind Häuser aus Containern oder mit Container-Elementen Hingucker und werden mit modernen Attributen assoziiert: Mobilität, Weltoffenheit, Reisen und Kreativität. Aus einem Container als Massenprodukt entsteht durch spezifische Reihung und Stapelung ein Gebäude-Unikat.