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Schmaler als ein Container

Und doch ein richtig feines Haus. Kurz unter 2.30m breit ist der Wohnraum in diesem schmalen Haus in Clapham, London. Ein Container misst Innenmass 2,35m. Also eine gute Vorlage für das eigene Containerhaus?

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Kleines Japan

Über die kyoushou jyuutaku, kleine, schmale, meist hoch gebaute Häuser in Japan habe ich schon mehrmals geschrieben. Japan gilt mit seinem eigenen Stil als wegweisend für Urbane Mikrohäuser.

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Der amerikanische Sender ABC hat sich ein paar der Mikrohäuser näher angesehen. Da sollten auf jeden Fall ein paar Ideen entstehen die man auch bei sich Zuhause umsetzen kann.

Schmales Haus ist schmal – Nummer 2 – es geht noch schmaler

Kleine Häuser. Hatten wir schon einige. Auch schmale. Aber ein so schmales Haus, noch nicht wirklich. Gerade mal 1,20m breit ist dieses Haus aus Polen an der breitesten Stelle. 72cm (aufgerundet) an der schmalsten.

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Was lernen wir daraus? Es sollte kein Problem sein ein Haus aus schmalen Räumen zu planen, wenn wir zum Beispiel Container als Grundlage nehmen. Durch gutes Raummanagement kann ohne Probleme ein bewohnbares Konzept entstehen. Und eines ist ganz wichtig. Wir brauchen keine großen Räume bei denen wir Container nebeneinander stellen und miteinander verbinden. Kleine Räume haben viele Vorteile. Zum Beispiel wenn man sie heizen muss. Und wir können uns immer sagen das es da noch andere gibt die viel schmalere Räume haben wenn mal was nicht passt was wir gerne hätten. :)

Baulücke als Grundstück für ein Haus?

Der britische Architekt Luke Tozer hat ein verrücktes kleines Haus gebaut. Naja, klein ist eher falsch. Auch wenn das Haus klein aussieht hat er 185 qm Wohnfläche verbaut. Und ja, die drei Fenster in der Mitte des Bildes, zwischen dem Haus links und rechts, die mit den Holzlamellen, das ist die gesamte Front des Hauses.

Bauluecke

Das Haus ist natürlich ein ganz normales, nur das die Baulücke genutzt wurde um drei Kinderzimmer und die Treppe darin unter zu bringen. Trotzdem kann man sich das Teil ruhig mal ansehen. Alleine die Treppe um die Luft im Haus aus dem Haus zu bewegen ist sehenswert.

Und für eine Wohnbude? Wäre das auch was? Nun, wir brauchen nicht so viel Platz. Wenn es dahinter noch ‘nen Garten gibt der auch ein wenig breiter wird ist da mit Containern echt was zu machen. Mit ‘ner Baulücke von 2,50 oder größer kann man in der Lücke Container stapeln. Unten ein 40f (12m) Container, darüber drei 20f (6m) Container, plan mit der Front. Hinten auf 6m die Wendeltreppe, oben über der Treppe eine Haube mit Entlüftung, damit die warme Luft dort gesammelt wird und nach außen ab geführt werden kann. Davor in Richtung Front Schlafzimmer und zwei Kinderzimmer. Im Container über dem 40f noch ‘ne Türe nach draußen und schon kann der Rest Dach des 40 f Containers als Dachgarten genutzt werden. Oder halt als Terrasse mit Garten unten neben dem 40f Container. In dem wird dann Küche und Bad unter gebracht. Küche so das sie offen zur Gartenseite geplant wird, da dann Schiebetüren, fertig.

Ja, ich würde sagen das man Baulücken auch intelligent für ein kleines Containerhaus nutzen kann. Vor allem kann man so die Front gut dem Aussehen der Häuser rund herrum anpassen, was die Baugenehmigung erleichtern sollte.

Schmales Haus in Nada Japan

Dieses schmale Haus in Nada, Japan, geplant von Architekturbüro Fujiwaramuro ist echt ein Interessantes. Gerade mal 22qm und ein paar gequetschte wurden als Grundfläche bebaut. Am besten dort erst mal Bilder angucken, dann zurück kommen :)

Das schmale Haus ist echt mal schmal.

Das schmale Haus ist echt mal schmal.

22+ qm, nicht gerade viel. Und wer sich ein wenig mit Seecontainern beschäftigt weiß das es die standardmässig in 20f (ca. 6m) und 40f (ca. 12m) gibt. Immer öfter gibt es aber auch 10f (ca. 3m) und dazu passend 30f (defacto ca.9m) gibt. Letzterer hat fast genau die Grundfläche die das Haus der Architekten besitzt. Ca. 9m mal ca. 2,5m sind halt ca. 22,5qm. Ich gehe nicht davon aus das Container zum Bau des Hauses genutzt wurden, glaube auch nicht das die irgendwas damit zu tun haben, die Grösse ist aber verblüffend gleich. Dieses Haus könnte also für jeden interessant sein der auf kleinstem Bauraum ein kleines Haus bauen möchte. Ob ich den Grundriss so offen gestalten würde weiß ich nicht. Auch wird es in Deutschland selten Baulücken mit nur 2,5 Breite geben. Aber eine Garage zwischen zwei Häusern, dessen Bausubstanz zu wünschen übrig lässt würde ja schon reichen um ein solches Projekt zumindest mal zu überdenken. Und ggf. baut man auch nur einen Container mehr darauf und überlässt den Kindern eine Ebene, mich würde der Blick vom Schlafzimmer ins Kinderbett nämlich ein wenig stören.

Ideen

house in nada' by fujiwaramuro architects, hyogo prefecture, japanimage © toshiyuki yanoall images courtesy of fujiwaramuro architects

house in nada’ by fujiwaramuro architects, hyogo prefecture, japanimage © toshiyuki yanoall images courtesy of fujiwaramuro architects

Ich würde, wenn man so was hier, für eine Familie mit Kindern, in Erwägung zieht eher auf eine Doppelgarage hoffen die den Geist auf gibt. Wenn man es dann noch schafft die beiden Grundstückteile zu kaufen und die Dinger ab zu reißen würde ich eher folgendes planen: Vier 20f Container übereinander gestapelt auf das Grundstück. Ca. 3 Meter vom Bordstein entfernt. Davor mittig, hochkant, ein 40f Container. Der vernünftig verschweißt/schraubt/festigt und als Treppenhaus genutzt. Die 20f Container werden immer in zwei Zimmer aufgeteilt, oder halt als große Räume benutzt. Spontan würde ich den Platz in EG. = Essraum und Küche, 1.OG = Bad und Wohnzimmer, 2. OG = Schlafzimmer und Spiel-/Aufenthalts-/Abhängraum und 3. OG = Kinderzimmer 1 und 2 aufteilen. Wenn ein Büro benötigt wird würde ich das anstatt des Wohnzimmers planen und das dann in die 2. Etage verbannen. Das “Treppenhaus” würde ich oben noch weiter rauf führen (ist ja sowieso fast 2m höher) um den Weg zum Dachgarten frei zu machen. So wird ein Grund von 5,5m * 6m gebraucht, also 33qm, mit 2-4 Metern Garten dahinter also 45-57qm. Und 10-11m Garagenlänge sind nicht wirklich selten wenn man den Platz davor bis zum Bürgersteig und ggf. noch ein wenig Platz dahinter (für Mülltonnen oder so genutzt) dazu rechnet.