Tag: Garage

Doppelgarage als Mikrohaus

Wer mit dem Gedanken spielt in Deutschland eine Garage um zu bauen hat es schwer. Anders als in anderen Ländern (Amerika, Spanien, Italien) liegt hier selten Strom, und noch seltener Wasser. Eine Option wäre ggf. die welche auch Naomi und ihr Ehemann in Anspruch genommen haben.

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23 qm Garagenumbau

23 qm, nicht viel, aber auf jeden Fall genug für einen Single. Mal wieder ein Garagenumbau, hier jedoch einer der optisch mal richtig ansprechend ist, und vor allen Dingen schön fotografiert, wie man auf inthralld.com sehen kann.

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Garagenhäuser sind ja so ‘ne Sache. Ist imho das einzige was neben Containerhäusern noch mehr Recycling ist. Man nutzt ja die Grundstruktur eines Gebäudes das schon da ist. Wenn man das Glück hat eine Garage zu finden in der schon Wasser und Strom liegt noch besser. Ich arbeite gerade an einem Fallbeispiel für wohnbu.de, in dem es auch um einen Garagenumbau geht. Hier dann aber um einen der Platz für eine Familie bietet.

Doch zurück zum Thema. Michelle de la Vega hat die Garage komplett alleine gebaut und geplant. Dabei achtete sie darauf das viel bis alles was sie dazu benutzte Upcycling war, also Sachen benutzt wurde die schon da waren. Und eines muss ich sagen, sie hat ein Händchen dafür die richtigen Sachen zu wählen. Das Haus sieht richtig gut aus. Ein schöner Mix aus Rustikal (Steine, Holz) und Industriell (Metal)

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Schaut euch die Bilder auf inthralld.com an, die sind nämlich neben dem Content auch noch richtig schön in Szene gesetzt

Familienleben in einer Garage

35qm. Eine Garage. Und darin genug Platz für eine Familie. Guckst du hier beim TinyHouseBlog.

Blick aus dem Haus

Blick aus dem Haus

Eine Garage. Eine. Nicht eine Doppelgarage. Eine. Geschätzte 6m x 6m. Nicht viel Raum, aber genug für eine Familie mit kleinen Kindern. So sieht es zumindest in diesem Umbau aus. Der Blick durch das Haus zeigt, auch hier wurde auf eine Kücheninsel gesetzt. Ist meines Erachtens auch die beste Möglichkeit richtig klein und nutzbare Küche miteinander zu verbinden. An sonsten ist die Küche eher traditionell, richtige Küchenmöbel und nicht wirklich viele Schränke. Aber so eine kleine Familie braucht ja auch eigentlich nichts. Ein paar Teller, ein paar Tassen, Besteck, ein paar Töpfe und Pfannen. Wir sammeln ja immer nur Zeug an weil wir den Platz dafür haben, und brauchen dann mehr Platz um das Zeug unter zu bringen, und den Platz den wir dann über haben packen wir wieder voll weil wir ihn ja haben…

Das Wohnzimmer

Das Wohnzimmer

Couch für vier, ein kleiner Tisch, ein Möbel mit Fernseher, mehr braucht es nicht für ein Wohnzimmer. Mehr Schränke würden auch mehr unnützes Zeug bedeuten. Hier wird schon, entgegen dem Trend in Tiny Homes, am Platz für Zeug gespart. Gut, so ein “echtes” Tiny Home ist auch echt noch mal ‘ne Ecke kleiner, beherbergt aber meist auch nur Zeug von einer Person. Aber gerade das nicht voll knallen mit Schränken und Platzsparlösungen läßt den Raum größer, luftiger wirken. Auch hier ist wieder die Wand optisch in zwei Bereiche unterteilt, was auch Weite suggeriert die eigentlich nicht da ist. Wenige Bilder lockern die trist einfarbige Wand auf. Meines Erachtens auch gerade genug. Mehr würde den Platz an der Wand wieder zu sehr nutzen, und damit das Gefühl von Weite nehmen.

Blick aus der anderen Richtung auf das Schlafzimmer

Blick aus der anderen Richtung auf das Schlafzimmer

Der Blick aus der anderen Richtung zeigt dann den Schlaf”raum”, der hier echt nur durch eine luftige Gardine abgetrennt wurde. Unterstützt natürlich die Offenheit des Raums, ist aber auch sehr offen. Funktioniert wenn Papa und Mama 9to5 arbeiten, aber nicht bei Schichtarbeitern oder Arbeitern mit anderen Arbeitszeiten. Die Kinder scheinen rechts angrenzend ans Bett der Eltern hinter der Wand ihre Betten zu haben, weiter rechts dann begehbarer Stauraum. Schränke ohne Ende. Okay, so macht es natürlich Sinn. Alles Zeug auf einen Haufen packen, den Rest spärlich einrichten, damit ein Gefühl von Offenheit entsteht.

Ich würde mir für mich und meine Familie da doch ein wenig mehr Raum wünschen. Vor allem da die Kinder ja auch mal größer werden. Ob das Konzept mit ‘nem Pubertierenden funktioniert, ich weiß ja nicht. Aber bis 11/12 Jahre alte Kinder, das passt. Wenn sich jetzt jemand Sorgen wegen dem Sexualleben der Eltern macht (wie in den Kommentaren auf der oben verlinkten Seite) dem sei gesagt: Kinder gehen auch mal raus. Spielen, Kindergarten, Schule, Freunde besuchen. Es gibt genug Möglichkeiten für Intimitäten, auch wenn die Kinder im gleichen Zimmer schlafen oder das Bett nur hinter einem Vorhang versteckt ist. Man muss ja nicht unbedingt Nachts über einander her fallen wenn die Kinder nebenan schlafen. Obwohl das auch geht, wenn es nicht anders geht ;)

Garagenhaus

Eine Garage, hier in Frankreich, aber genauso auch in Italien, Spanien, Griechenland usw. oft vorhanden. Umgebaut zu einem Single-Haus.
Garagenhaus
Die ca. 60qm wurden in ca. 45qm Innenraum und 15qm Innen/Außenraum umgewandelt. So kann auch im geschlossenen Zustand das schöne Wetter genossen werden. Nicht wirklich was für unsere Breitengrade, da die Tage in denen man das nutzen kann bei uns schneller gezählt sind. Interessanter finde ich da schon das Zentralmöbel. Um das Duschbad rum wurden Schränke, ein Arbeitsplatz, eine Sitzgelegenheit und oben drauf ein Bett so aufgebaut das mehr Platz sparen einfach nicht möglich ist. Für ein grösseres kleines Haus das in z.B. eine Halle gebaut wird wären kleinere Versionen davon ggf. für die Kinderzimmer von Interesse. Man könnte sogar überlegen den Kindern einen Teil der Halle ab zu trennen und jedem sein eigenes kleines Möbel zu bauen, und den Platz zwischen den Möbeln als gemeinsamen Spiel- und “Abhäng”-Raum ein zu richten. Mit Schreibtisch und Sitzgelegenheit in die andere Richtung um ein wenig Privatleben zu erlauben. Ggf. trennt man den Raum in der Mitte noch mal mit einer großen Schiebetür, so dass der Raum von beiden gemeinsam genutzt werden kann, oder eben einzeln.

Für jemanden der ggf. ein kleines Domizil im Süden aufbauen möchte ist dies ggf. gar nicht so schlecht, vor allem da es auch genug Garagen gibt in denen Wasser schon vorhanden ist.