Tag: Zentralelement

Haus in Blattform als Lösung für ein A-Frame-Problem

Die Form macht erschreckend viel Sinn. Wenig Grundfläche, mehr Armfreiheit auf Körperhöhe, und Höhe nach Oben, die den Raum größer erscheinen lässt. Ein Haus in Blattform. Und auch ein guter Ideengeber für ein Haus auf A-Frame Basis. Warum? Nun, die Vorteile der Form sind zugleich die Lösung für eines der Probleme von A-Frames.

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Apartment mit Zentralelement

Das perfekte Apartment für zwei. Ein Umbau bei dem eigentlich alle Wände aus dem Apartment entfernt wurden und der Raum mit einem Zentralelement gefüllt. Perfekt. Bis das erste Kind kommt.

ZentralelementAppartment

Eigentlich ist das Apartment wirklich perfekt eingerichtet. Im vorderen Bereich gibt es einen Wohn-, Ess und Kochbereich, die Küche ist schon Teil des Zentralelements das links und rechts Kleiderschränke, Schränke mit Stauraum, sowie das Bad beherbergt. Auf der Rückseite dann das Schlafzimmer, mit genau dem offenen Gefühl wie im Wohnbereich. Perfekt, bis das erste Kind kommt. Denn einen zusätzlichen Raum einbauen ist bei dem Konzept unmöglich, weswegen das nun 3 jährige Kind mit bei den Eltern im Schlafzimmer schläft.

Das Konzept an sich bietet sich aber auch an wenn man Kinder hat. Schlafzimmer gegen Spiel-/Arbeits-/Büroraum austauschen. Noch zwei/drei kleine Zimmer als Schlafzimmer/Kinderzimmer und fertig ist. Bei Altbau kann auch AUF das Zentralelement zum Schlafen ausgewichen werden, ggf. sogar mehrere Betten, durch Wände getrennt für die Kinder und die Eltern. In der Küche könnte noch stärker mit einer Kücheninsel gearbeitet werden, um der Familie als Esstisch zu dienen ohne das der offene Charakter des Wohnbereiches darunter leidet.

Was ich auch interessant fand ist der Stauraum in den beiden Flurgängen im Boden. Dieser wurde einfach ein wenig erhöht, und der gesamte Raum kann als Stauraum genutzt werden. Wenn man einen Flur hat den man nicht um bauen kann ist dies eine gute Möglichkeit dem verlorenen Platz zumindest eine weitere Aufgabe zu geben.

Haus im Stall

Das Haus der Großeltern. Geerbt. Von allen. Nicht nur die Kinder, die das Haus bewohnen gehen dort ein und aus, auch Onkeln, Cousinen usw. dürfen es benutzen. Nach und nach haben sich die Kinder dann ihre eigenen Räume innerhalb des Hauses gesucht. Der eine Sohn hat die Terrasse zu seinem Reich umgebaut (die würde ich auch gerne mal sehen), der andere, ein Architekt, hat sich den alten Heustall ausgesucht. Und ein richtig feines kleines Domizil errichtet das sogar noch Platz für zwei Kinderzimmer hat.

Ein einziges Element in der Mitte.

Ein einziges Element in der Mitte.

Auch hier, genau wie in der umgebauten Garage, ist es ein zentrales Element das dem alten Raum in seiner Optik bestehen lässt. Der Stall ist erhalten, und für jeden offensichtlich als solcher erkennbar. Im unteren Teil beherbergt das Zentralelement die Küche, hinter selbiger ist dann ein Raum der sich mit Schiebetüren links und rechts verschliessen lässt. Mit Hilfe einer Wand könnten aus dem Bereich schnell zwei Kinderzimmer werden. Im oberen Teil gibt es dann ein kleines Bad über der Küchenzeile, ein “Freiluftbüro” zum Wohnzimmer hin (mit einem wunderschönen Blick über die Katalanische Landschaft) und das Schlafzimmer zur anderen Seite. Alles offen, was dem kleinen Raum viel mehr Raum gibt. Auch hier gilt wieder: weniger ist mehr. Der Raum wirkt größer wenn er nicht voll gestellt ist.

Alles in allem ein genialer Umbau, der aber auch stark vom schon vorhandenen abhängt. Und alleine der Blick aus dem Fenster ist schon unbezahlbar, da bringt der ganze Umbau nix wenn da dann ‘ne 70er Straße in Duisburg hinter dem Fenster erscheint ;)