Archive for: October 2014

Stauraum DIY

Eine Garderobe für ein Single- oder Paarhaus ist was anderes als eine Garderobe für eine Familie. Kinder haben die Tendenz dazu Knallartig ihre Kleidung rund um den Bereich “an der Garderobe” zu verlieren. Dies liegt zum einen daran das sie ihre Sachen nicht selber aufhängen können, da klassische Garderoben zu hoch sind, zum anderen daran das sie so viel mehr an Kleidung mit sich rum schleppen.

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Mütze, Schal, Jacke, zweite Jacke weil die erste “nur” die Regenjacke ist, Schuhe, warme Socken, Handschuhe. Und für das alles dann eine Haken oder so um das auf zu hängen. Und das meist unerreichbar. Abhilfe könnte da ein Regal sein in das sie alles verstauen können, ggf. sogar auch die Jacken. Die Remodelaholics haben dazu eine coole Sebstbauidee mit Anleitung online stehen.

Containerdorf

Zum Preis einer normalen Mietwohnung hat Luke Iseman ein Grundstück am Hafen gemietet. Darauf stehen eine Menge Container die von ihm und Befreundeten bewohnt werden. Teilweise leben diese auch in Vans oder Wohnmobilen auf dem Grundstück.

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Auch die Container haben nicht mehr als eine Monatsmiete gekostet. Und der Ausbau wird nach und nach vollzogen. Wassertanks zum bewässern der Pflanzen und für die Container wird vom gegenüberliegenden Grundstück mit den Gabelstapler rüber transportiert. Der Defekt gekaufte und von der Gruppe reparierte Gabelstapler war billiger als das legen der Leitung. Strom wird per Solarmodul erzeugt, geheizt, gekühlt und gewärmt wird mit Gas.

Das Video zeigt die andere Herangehensweise an ein Containerhaus. Container aufstellen, einziehen und dann nach und nach einrichten. Und zwar so wie man es braucht.

Quelle: www.boxouse.com

Tiny Houses als Vorbild für die Containereinrichtung.

Tiny Houses stehen rechtlich gesehen in Amerika auf einer anderen Grundlage als es sie in Deutschland gibt. Deshalb sind die Tiny Houses auch eigentlich kein Konzept das in Deutschland Sinn macht. Meist sind die einzelnen Trailer jedoch von der Größe recht nah am 20ft Container, weswegen sich ein Blick in die “Anhängerhäuser” immer wieder lohnt.

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Der Aufbau des “Sherwood Tiny Home” zum Beispiel sollte sich recht einfach auf einen HighCube 20ft Container umplanen lassen. Der ist nämlich sehr Nahe an dem was ein perfekter Grundriss für einen Single- oder Paarcontainerhaus ist.

Kleinsthäuser auf RTL

Naja, RTL Hessen. Aber… okay. Leider hört sich der Artikel so an als wäre das Phänomen wirklich neu, aber das 02 Village in München z.B. gibt es auch schon seit Ende 2005. Und dann gibt es ja noch die Menschen die in Schrebergärten, Bauwagen oder Wohnwagen leben. Trotzdem ist der Bericht sehenswert, zumindest sieht man das Kleinsthaus von Klaus Toczek im Bau.

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In seinem Bautagebuch, das nicht als Blog konzipiert ist, sondern als eigene Unterseiten im Menü versteckt, zeigt der Erbauer dann auch in vielen Bildern was er an seinem Haus gemacht hat. Das Bautagebuch ist also auch sehenswert. Ggf. sogar sehenswerter. Trotzdem möchte ich das Video nicht vorenthalten, wenn auch nur als Link.

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Klick auf das Bild um zum Video zu gelangen.

Lego als Kabelmanagement

Es gibt zwei arten von Menschen. Lego-Kinder und Playmobil-Kinder*. Ersteren wird direkt klar sein das dieser Tipp genial ist, letztere lassen sich ggf. überzeugen. Ich gehöre definitiv zur ersten Gruppe. Meine Kinder spielen jetzt noch mit Lego das ich als Kind bekommen habe. Und um ehrlich zu sein, hier auf meinem Schreibtisch stehen Star Wars Legomodelle die nur mir gehören. Aber neben dem Spiel- und Nostalgiewert (Hallo? Lego! Und Star Wars!) könnten mit Luke Skywalker, Vader und co. noch richtig nützlich werden. Als Kabelhalter.

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USB-Kabel, Ladegeräte für MacBook, Acer Notebooks, Asus. Viele modernen Computer, Smartphones und Tablets haben standartisierte, recht dünne runde Kabel. Und genau die passen perfekt in die Hände der Lego Minifiguren. Mit einer Platte an der Wand oder dem Schreibtisch befestigt geben sie den perfekten, und optisch sehr individuellen, Kabelhalter ab. Lego hat nämlich den Vorteil das es viele Themenwelten gibt. Comicfan? Marvel und DC gibt es von Lego. Büchernarr? Wie wäre es mit Harry Potter? Eher Fantasy? Herr der Ringe? Sci-Fi? Lego Weltraum gibt es seit Jahrzehnten. Von Retro bis Hypermodern. Cowboys? Steampunk, Monster, alles vorhanden. Und wenn es die Sachen nicht als Serie gibt haben die Immer noch Minifiguren im Beutel in denen die immer neue Sachen ausprobieren.

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Serien haben natürlich den Vorteil das es kleine Pakete gibt (ab 5 Euro) in denen eine Figur und ein paar Steine sind. Wenn man richtig wählt hat einer der Steine auch noch ein Loch, dann kann man direkt noch die Schlüssel mit Hilfe der Legosteine aufhängen. Und mit ein wenig Kreativität und Zeit kann man mit den Restlichen Steinen bestimmt etwas passendes bauen. Wie wäre es z.B. mit einem Smartphoneständer?

*Leicht vereinfacht ausgedrückt ;)
Quelle

Bus als Tinyhouse

Das wäre ja auch noch was. Ein Buss der zu einem Kleinhaus umgebaut wurde. Wenn der Fahrtüchtig bleibt ist das sogar das perfekte Haus. Vor allem da man für den Urlaub nichts mehr einpacken muss. Motor an und los.

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Der 40ft lange Bus kommt vom Schrottplatz und wurde für viel Geld modern hergerichtet. Ich würde eher ein wenig mehr für einen alten Bus ausgeben der noch fährt und mehr selber machen und auf Nachhaltigkeit in der Materialwahl setzen. Palettenmöbel und viel vom Sperrmüll oder aus “Zu verschenken”-Gruppen. Dafür aber Mobil.

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Dazu dann noch einen Container der Räume beherbergt die man nicht unbedingt mit auf Tour nehmen muss. Waschraum, Kinderzimmer, Esszimmer, Stauraum. Fertig ist das Haus mit “relativ” viel Platz, das trotzdem noch Mobil ist. Ggf. verbunden durch einen überdachten Aussenbereich (Carport?)?

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Ein Wohnwagen reicht theoretisch für viele Leute aus um darin zu leben. Eine kleine Holzhütte auch. Wie wäre es also solche Behausungen in einem großen Raum unter zu bringen und somit den Aussenbereich immer vor dem Regen geschützt zu haben. Das haben sich wohl Silke Lorenzen und Sarah Vollmer gedacht als sie ihren Hüttenpalast konzipiert haben.

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Und das Konzept macht Sinn. Und ist ggf. auch für eine Wohnbude adaptierbar. Wie wäre es z.B. ein Grundstück das überdacht ist (alter Parkplatz, ehemaliger Lagerplatz, großer Carport) als überdachten Freiraum zu nutzen der eine Holzhütte, ein Wohnmobil oder einen Container beherbergt. So kann der Aussenbereich besser genutzt werden, da er nur Wind, aber nicht so sehr dem Wetter ausgesetzt ist.

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Alternativ bekommt man ggf. auch eine kleine Halle (ehemalige Werkstatt, Supermarkt) und möchte sie besonders nutzen. Ein paar Holzhütten im Kreis, in die Mitte einen runden Tisch, und in jede Hütte einen anderen Raum. Fertig ist das Hüttendorf als Wohnungsersatz. Auch ein Wohnwagen macht hier dann eine gute Figur. Egal ob überdachter Freiraum oder Halle. Das Beste daran: Wenn der Wohnwagen wirklich genutzt wird ist er immer bereit und “fertig beladen” um spontan in Urlaub zu fahren. Das Zeug das man nicht zum Schlafen, Kochen und Waschen braucht lässt man einfach zurück.