Category: mobilbude

Der Wohnwagen für das Fahrrad

Maik Stolze hat einen Wohnwagen gebaut. Fürs Fahrrad. Nicht weil er Lust dazu hatte (vielleicht schon), sondern weil er musste. Der jetzt Arbeitslose hat vorher für einen Wohnwagenhersteller gearbeitet und wollte sich nach dem Verlust des Jobs nicht damit abfinden das er nun vom Amt bezahlt wird. Er fing also an Pfandflaschen zu sammeln, baute sich sein Eigenheim auf Rädern und bezahlt nun mit Pfandflaschensammeln seine in der Arbeitslosigkeit angesammelten Schulden ab.

maik-stolze

Was besonders interessant ist. Der Kölner sucht gerade Investoren um den “Homer S” auf den Markt zu bringen. Ein Wohnwagen für’s Fahrrad. Mit Solaranlage die ein Notebook und Licht powern kann. Wenn der noch Akkus für Elektrofahrräder aufladen kann nehm ich einen.

Quelle mit dank an den Etagennachbarn Markus Schlothmann

Kleinsthäuser auf RTL

Naja, RTL Hessen. Aber… okay. Leider hört sich der Artikel so an als wäre das Phänomen wirklich neu, aber das 02 Village in München z.B. gibt es auch schon seit Ende 2005. Und dann gibt es ja noch die Menschen die in Schrebergärten, Bauwagen oder Wohnwagen leben. Trotzdem ist der Bericht sehenswert, zumindest sieht man das Kleinsthaus von Klaus Toczek im Bau.

2014-09-13 12.52.07

In seinem Bautagebuch, das nicht als Blog konzipiert ist, sondern als eigene Unterseiten im Menü versteckt, zeigt der Erbauer dann auch in vielen Bildern was er an seinem Haus gemacht hat. Das Bautagebuch ist also auch sehenswert. Ggf. sogar sehenswerter. Trotzdem möchte ich das Video nicht vorenthalten, wenn auch nur als Link.

hausrtlhessen
Klick auf das Bild um zum Video zu gelangen.

Bus als Tinyhouse

Das wäre ja auch noch was. Ein Buss der zu einem Kleinhaus umgebaut wurde. Wenn der Fahrtüchtig bleibt ist das sogar das perfekte Haus. Vor allem da man für den Urlaub nichts mehr einpacken muss. Motor an und los.

BusConversion-Main.jpeg.824x0_q85_crop-scale

Der 40ft lange Bus kommt vom Schrottplatz und wurde für viel Geld modern hergerichtet. Ich würde eher ein wenig mehr für einen alten Bus ausgeben der noch fährt und mehr selber machen und auf Nachhaltigkeit in der Materialwahl setzen. Palettenmöbel und viel vom Sperrmüll oder aus “Zu verschenken”-Gruppen. Dafür aber Mobil.

BusConversion1

Dazu dann noch einen Container der Räume beherbergt die man nicht unbedingt mit auf Tour nehmen muss. Waschraum, Kinderzimmer, Esszimmer, Stauraum. Fertig ist das Haus mit “relativ” viel Platz, das trotzdem noch Mobil ist. Ggf. verbunden durch einen überdachten Aussenbereich (Carport?)?

Indoorcampingplatz

Ein Wohnwagen reicht theoretisch für viele Leute aus um darin zu leben. Eine kleine Holzhütte auch. Wie wäre es also solche Behausungen in einem großen Raum unter zu bringen und somit den Aussenbereich immer vor dem Regen geschützt zu haben. Das haben sich wohl Silke Lorenzen und Sarah Vollmer gedacht als sie ihren Hüttenpalast konzipiert haben.

700_huettenpalast-airstream

Und das Konzept macht Sinn. Und ist ggf. auch für eine Wohnbude adaptierbar. Wie wäre es z.B. ein Grundstück das überdacht ist (alter Parkplatz, ehemaliger Lagerplatz, großer Carport) als überdachten Freiraum zu nutzen der eine Holzhütte, ein Wohnmobil oder einen Container beherbergt. So kann der Aussenbereich besser genutzt werden, da er nur Wind, aber nicht so sehr dem Wetter ausgesetzt ist.

700_huettenpalast-exterior-mini-house

Alternativ bekommt man ggf. auch eine kleine Halle (ehemalige Werkstatt, Supermarkt) und möchte sie besonders nutzen. Ein paar Holzhütten im Kreis, in die Mitte einen runden Tisch, und in jede Hütte einen anderen Raum. Fertig ist das Hüttendorf als Wohnungsersatz. Auch ein Wohnwagen macht hier dann eine gute Figur. Egal ob überdachter Freiraum oder Halle. Das Beste daran: Wenn der Wohnwagen wirklich genutzt wird ist er immer bereit und “fertig beladen” um spontan in Urlaub zu fahren. Das Zeug das man nicht zum Schlafen, Kochen und Waschen braucht lässt man einfach zurück.

Camperbox zum selberbauen

Eine Kiste die aus einem normalen Hochkombi oder Bus im Handumdrehen einen Wohnwagen macht. So was hatten wir ja schon. Was wir noch nicht hatten war genau das zum selber bauen. Hab ich aber zum Glück gefunden. Bei Instructables

camper Mehr lesen

Wohnwagen als Kiste für den Kofferraum

Beim Suchen nach Wohnwagen für Fahrräder bin ich, fragt mich nicht wie, beim Gizmag auf QUQUQ gestossen. Diese Kiste mit den Massen 110cm*75cm wird einfach in den Kofferraum eures Hochdachkombis gestellt und macht dadurch im Handumdrehen euren Wagen zu einem Wohnmobil.

ququq-3 Mehr lesen

Nicht so kleines Haus zum ausklappen

Heute gibt es mal ein etwas anderes Containerhaus. Hier ist nicht die Idee aus alten Transportcontainern neue kleine Häuser zu machen, sondern die Standartgröße der Container zu nutzen um das Haus preiswert verschicken zu können. Und das geniale: Das Haus ist transportabel und drei mal so groß wie ein 40er Container.

portable_home_00 Mehr lesen

Modernes Kleinsthaus auf Rädern

Living Big in a Tiny House ist ein recht neuer YouTube Channel. In ihm führt Bryce Langston, ein Sänger/Musiker aus Auckland, Neuseeland in kleinen Videos durch die Baustufen seines Kleinsthauses. Dabei besucht er auch andere Neuseeländer die sich den Traum vom Kleinsthaus verwirklicht haben. Eines diese Häuser ist das MV, die “Mobile Villa” von Brett

hausaufrädern Mehr lesen

Temporäres wohnen zwischen Bäumen

Ein Stück Land, aber keine Baugenehmigung? Der erlaubte Schuppen schon mit Küche und Toilette zu voll? Keine Aussicht da zuviel Gestrüpp auf dem Boden? Gerne unterwegs, aber im Wald auf dem Boden pennen nicht so prall? Ggf. hilft ja dieses Zelt, das sich wie ein Spinnennetz zwischen die Bäume hängt. Und das gibt es jetzt auch.

Tentsile-Sting-Ray-Tent.-3

Kann mir das Teil auch gut vorstellen wenn man sein Stück Land gefunden hat und noch baut, so als Alternative zum Bauwagen mit Bett. Oder um in einem loftigen Appartement mit hohen Decken nicht das Bett im Raum stehen haben zu müssen. Einfach in den Raum hängen und gut ist. Und für ein wenig mehr als 1000€ bekommt man sonst kein Schlafzimmer in die Wohnung gebaut. ;)

Teehaus auf Rädern

Klassische asiatische Häuser waren immer schon recht klein. Auch ihre eher minimale Einrichtung ist perfekt um den Stil in ein Minihaus (auf Rädern) umzusetzen. Und genau das hat die Oregon Cottage Company gemacht. Mit vielen kleinen Ideen die auch für uns interessant sein könnten.

teahouse

Wie der Blogpost beim TinyHouseblog in vielen Bilder zeigt haben die Erbauer es hin bekommen den Flair eines japanischen Teehauses perfekt um zu setzen. Viele Ideen laden zum drüber nachdenken und ggf. imitieren ein. Da wäre zum Beispiel das Loft das durch seine dünnen Schlafmatten und den Verzicht auf ein Übermass an Stauraum überzeugt. Oder die Nutzung von extrem vielen Fenstern, was dem kleinen Haus viel Licht beschert. Das die Fenster von innen mit einem Holzrahmen und Reißpapier abgeschirmt werden gibt dem inneren den Flair einer Teehütte und macht das ansonsten sehr spartanische Innere sehr asiatisch und stimmungsvoll. Auch die Sitzwanne, die in die Dusche gestellt werden kann ist etwas das gerade mir als Fan des Bades sehr gefällt. Vor allem da dies in ein wenig größer auch anders genutzt werden kann. Sitzwanne mit dem Rand auf Bodenhöhe (aka im Boden versenkt), dann ein Holzboden drüber der das Wasser der Dusche in die Wanne durchlässt.

wohnmobil in gut

Ich mag Wohnmobile. Ich hätte selber gerne eines. Aber das Problem ist doch das man, mal angekommen, nicht wirklich mobil ist. Klar, man kann Fahrräder mit bringen, aber die müssen irgendwo unter gebracht werden, auch wenn man übernachtet. Heißt, man braucht Platz im Wohnmobil dafür. Ausserdem ist nicht immer alles in Fahrradnähe, bzw. fährt man dafür länger als man an dem Ort ist. Toll für Leute deren Hobby Fahrradfahren ist, schlecht für die anderen.

motorhome-park-portable-trailer

Dieses Konzeptfahrzeug, von Christian Susana designt, bietet da Abhilfe. Zusammengebaut sieht das Teil aus wie ein spaciger Wohnwagen, bei dem vor allem die großen Fenster und das moderne Design auffallen. Der Clou ist jedoch das der vordere Teil aus einem Zweisitzer besteht der abgekoppelt werden kann. Damit lässt sich die Fahrt ins entfernte Dorf erledigen. Nett sind auch die kleinen Details wie z.B. der Stauraum der von inneren des Campers hinten an den Wagen montiert werden kann um z.B. den Einkauf während der Fahrt zu lagern. Mit einem Handgriff ist das Zeug dann nach dem Einkaufen im Inneren des Wagens, und der wieder sicher unter dem Camper verstaut. Aber auch der Rest kann sich sehen lassen.